Die Machenschaften um OXYTOCIN Teil III

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Nun ist schon wieder ein Jahr her seit dem letzten Beitrag und so manch einer wird nicht mehr an uns glauben, aber halt! Die Jungs sind zurück aus der Versenkung und bringen neuen Unfug mit.

In den vergangenen zwölf Monaten wurde die Kulisse massiv erweitert, quasi um eine gesamte Stadt. Diese brauchen wir für die ersten pyrotechnischen Spezialszenen des Films. Unser Mann Nils (s. Foto) hat die Lizenz zum Abfackeln und half uns mit seinem Wissen aber vor allem mit seinen Flammenwerfern. Und Leute, bis auf ein paar verbrannte Pfoten gab´s keine Probleme und das upgedrehte Material ist die Hölle. Statt computergenerierte Billigeffekte – wie die Jungs in ihren zweitklassigen Studentenpornos – zu verwenden, griffen wir auf die natürlichen Möglichkeiten der Natur und Physik zurück und es hat sich gelohnt. Ich hoffe, wir können hier bald mal ein paar Videoschnipsel präsentieren.

Pyromanic Nils beim Preparieren der Kulisse mit reichlich Zunder

In mehreren Drehtagen fackelten und sprengten wir Pappe und Gips in die Luft als gäbe es kein Elend auf der Welt. Der Clou war, dass wir, um eine realistische Feuerwand zu erzeugen, die Stadtkulisse sowie die einzelnen Gebäude senkrecht aufstellen mussten, da die Flammenwerfer ihren feurigen Atem nur nach oben speien können. Also wurde eine massive Holzkonstruktion gebaut, an der Spanplatten hafteten, an denen wiederum Gebäude klebten. Anhand des Hospitals auf dem unteren Bild gibt es ein schönes Beispiel zum beschriebenen System. Demnächst stehen weitere Spezialdrehs an, wofür weitere Modelle gebaut werden müssen. Aber wir bleiben dran und das Machwerk OXYTOCIN wird mit jeder technischen Revolution fetter und fetter – versprochen.

Pyrotechnische Konstruktion mit Flammenwerfer (unten), Modell und Holzgerüst

Während die Dreh- und Bauarbeiten an OXYTOCIN weitergehen wird es in den kommenden Wochen auch wieder einen Videodreh für die Salzknaben von REACTORY geben, die ihr neues Album mit einem audiovisuellen Paukenschlag noch vor Erscheinen zu Grabe tragen wollen. Das ist genau unser Ding!